FloodArea HPC 11

Herzlich Willkommen beim Anwenderhandbuch für FloodArea!


Seit dem ersten Release 2001 vertrauen immer mehr Behörden, Kommunen, Ingenieurunternehmen und Forschungseinrichtungen in inzwischen 20 Ländern auf 5 Erdteilen dem High-End-Simulations- und Modellierungswerkzeug FloodArea HPC 11.

FloodArea HPC 11 ist ein rasterbasiertes, hydrodynamisches HN-Modell. Neben verschiedenen Hochwassergefahrenkartenprojekten, großen Atlasprojekten (z.B. Rheinatlas, Oderatlas, Elbeatlas) und operationeller Deichbruchmodellierungen wird das Modell seit 20 Jahren im Bereich Starkregen und Dezentraler Hochwasserschutz eingesetzt. Die Gebietsgröße und die Auflösung sind von der Modellseite nicht limitiert. Mit den aktuell bei geomer verfügbaren Rechnern sind Gebietsgrößen mit bis zu 2 Mrd. Rasterzellen in einer Simulation bearbeitbar.


Was ist neu?

Das Release von FloodArea HPC 11 im Jahr 2020 bringt folgende Neuerungen mit:

  • Optimierte Skalierung der Rechenperformance über die Prozessoren

  • Optimierung der Einstellungsoptionen und des Designs der Eingabedaten (nur txt-Dateien, Kommentierung der Daten möglich).

  • bei FloodArea HPC 10.3 konnte nur in der Toolbox mit 64 bit gerechnet werden, in der grafischen Standardoberfläche (GUI) nur mit 32 bit. Nun ist auch die GUI auf 64 bit umgestellt.

  • die drei Berechnungsmöglichkeiten Wasserstand, Zuflussganglinie und Beregnung sind frei kombinierbar

  • bidirektionale Kopplung mit dem Rohrnetzmodell cePipe möglich

  • die Rauheit kann wasserstandsabhängig eingestellt werden

  • simultane Verwendung mehrerer Niederschlagsganglinien im Gebiet

  • zeitliche Variation der Abflussbeiwerte

  • zeitlich variabler Wasserstand

  • die Funktionen Fließhindernis (Berücksichtigung von Fließhindernissen über Modifikation der Rauheit) und Dammdurchbruch (fügt Durchbrüche in das DGM ein) sind im neu entwickelten FloodArea HPC 11 nicht mehr erhalten. In der Praxis hat es sich bewährt, Durchbrüche manuell in das DGM einzuarbeiten. Fließhindernisse können in der Simulation berücksichtigt werden, indem auf den entsprechenden Flächen eine Rauheit von 10,000 kST vergeben wird.