Industrielle Abwärmepotenziale: Die neu hinzugefügten Daten zu industriellen Abwärmepotenzialen ermöglichen es Kommunen, schnell einen Überblick über verfügbare Wärmequellen zu gewinnen. Die räumliche Visualisierung zeigt, wo Abwärme entsteht und wie diese zur dezentralen Wärmeversorgung genutzt werden kann – ein wichtiger Schritt zur Ressourceneffizienz und Kosteneinsparung.
Flusswärmepotenziale: Auch die Nutzung von Fließgewässern als Wärmequelle wird nun im Wärmeatlas abgebildet. Mit der Sichtbarmachung von Abwärmepotenzialen aus Oberflächengewässern können Standorte für Flusswärmepumpen gezielt identifiziert werden. Dies eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für eine ressourcenschonende und klimafreundliche Wärmeversorgung.
Kommunale Wärmepläne verlinkt: Für Transparenz und Koordination wurden die verfügbaren Wärmepläne aller hessischen Kommunen direkt in den Atlas integriert. Nutzer können somit nachvollziehen, welche Kommunen bereits Wärmepläne erarbeitet haben und welche noch in der Planungsphase sind.
Datengestützte Entscheidungen als Fundament der Energiewende
Die Wärmewende ist eine der zentralen Herausforderungen der Energiewende. Mit einem Anteil von etwa 50 Prozent am Endenergieverbrauch spielt die Wärmeversorgung eine kritische Rolle. Der Wärmeatlas Hessen unterstützt diesen Transformationsprozess, indem er relevante Geodaten verständlich und direkt anwendbar macht – für Kommunen, Stadtplaner und Energieversorger.
geomer setzt sich mit solchen Projekten dafür ein, dass die Energiewende auf einer soliden Datengrundlage aufbaut und dass komplexe Planungsprozesse durch intelligente Visualisierung unterstützt werden.
Jetzt erkunden: Der Wärmeatlas Hessen steht unter www.waermeatlas-hessen.de zur Verfügung.

